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seine Ursprünge keltisch sind, zeigen die prähistorischen
Reste, die sich nahe der Stadt Ronda befinden und über
die gesamte Hochebene verstreut sind, dass Ronda einer der
passendsten Orte für die Siedler dieser Zeit war. Die
Stadt wurde von den Römern gegründet, genauer
gesagt durch Scipio den Jüngeren, der ein Schloss errichten
ließ, Sitz des Militärordens Arundesis. Eine
Zeit der wirtschaftlichen Blüte begann für die
Stadt, was ebenso ein starkes Bevölkerungswachstum
mit sich brachte. Zu dieser Zeit fand das bedeutendste Ereignis
für die Stadt Ronda statt: der Bau der Neuen Brücke
über den Tajo und die Ausbreitung der Bevölkerung
bis zum Viertel Mercadillo. Mit der Invasion der napoleonischen
Truppen im Jahre 1808 begann die Zerstörung der muslimischen
Festung.
DIE STIERKAMPFARENA
Die Stierkampfarena von Ronda ist
wegen ihrer Geschichte und ihrer Architektur, wegen ihres
Charakters und ihrer Schönheit als eine der ältesten
Spaniens und als eine der monumentalsten, die noch exisitieren,
bekannt. Es ist kein Zufall, dass Ronda als eine der Wiegen
der modernen Stierkampfkunst angesehen wird, die im 18.
Jahrhundert entstand; in einer Stadt, in der die Tradition
der Reiterei sehr lebendig gehalten wird, da es einen Verein
gibt, der sich dafür einsetzt, dass die Reitkunst nicht
verloren geht. Die Erfordernisse der Verteidigung des Territoriums
führten dazu , dass Philipp II. die Königliche
Reitschule in Ronda gründet, damit die notwendige Handhabung
der Pferde fortgeführt werde. Zu diesem Zwecke widmete
sich diese Schule in einem Teil der Stadt den Reitübungen,
in denen, wie es in Spanien seit dem Mittelalter Tradition
ist, auch Geschicklichkeitsspiele mit Stieren durchgeführt
wurden.
DIE
NEUE BRÜCKE
Von dieser Brücke aus dem 18.
Jahrhundert hat man einen spektakulären Blick auf das
Flusstal des Guadiaro und das Gebirge von Grazalema.
LA IGLESIA DEL ESPÍRITU
SANTO
Die Iglesia del Espíritu Santo de Pujerra hat
ein rechteckiges Kirchenschiff, mit einer Holzdecke im Mudéjar-Stil.
Man betritt die Kirche durch einen halbkreisförmigen
Bogen. Im oberen Teil befindet sich ein Glockenturm aus
zwei Körpern mit drei Öffnungen. In ihrem Inneren
werden einige Kunstwerke des 18. Jahrhunderts aufbewahrt;
eine vielfarbige Skulptur, die die Jungfrau mit Kind darstellt,
ein San Antonio de Padua der sevillanischen Schule des 18.
Jahrhunderts und, aus der selben Epoche, ein Taufbecken
und ein Silberkelch.
EL MUSEO DEL BANDOLERO
Das Bandentum als eigenständiges
Phänomen, kann nicht auf eine bestimmt historische
Epoche beschränkt werden. Ebensowenig kann es in bestimmten
geographischen Zonen angesiedelt werden. Im Gegensatz dazu
und nach allgemeiner Auffassung, ist es mit dem Beginn der
Menschheit und besonders der Unterdrückung und der
sozialen Unzufriedenheit verbunden. In Spanien kann man
Plünderungen, Diebstähle und Rebellionen schon
bis in die römische Epoche zurückverfolgen, in
der Viriato als Bandenführer bekannt war. Nach seinem
Tod erhielt er den Beinamen “bandido”. Nach ihm gab es die
Feldsoldaten, die immer an den Grenzen lebten und sich ihren
Lebensunterhalt bei ihren Feinden oder den "monfies",
Mauren, verdienten,die Überfälle auf die Bewohner
der Tiefebenen unternahmen. Manchmal gelang es den Banden,
ganze Städte zu attackieren, wie Diego Ordoñez, der
Zamora angriff. Andere wie Guinarte, Cadrell und el de Miñon
wagten es, gegen Barcelona, Lérida und Gerona vorzugehen
(16. Jahrhundert).
Mit der Geburt der Literatur der "pícaros",
Menschen unter schlechten Lebensumständen mit kriminellen
Tendenzen, entwickelt sich der Bandenführer zum Pícaro,
mit den mentalen und physischen Fähigkeiten, die ihn
auszeichnen.
Schon aus dieser Epoche ist uns die eher klassische Darstellung
des Bandenführers, der hin und wieder sehr grausam
und gewalttätig ist und sich in anderen Momenten kämpferisch
und aktiv für die Ziele der Unterdrückten zeigt,
überliefert.
LA
CASA DEL REY MORO
Obwohl es keine sicheren
Aufzeichnungen darüber gibt, scheint es wahrscheinlich,
dass das Casa del Rey Moro, welches sich im Bereich des
alten muslimischen Stadtviertels befindet, ursprünglich
in der arabischen Epoche erbaut wurde. Der erste schriftliche
Beweis dieses bedeutenden Palasts stammt jedoch aus dem
18. Jahrhundert, obwohl er viele Umbauten erlebt hat, was
auf die vielen Besitzerwechsel zurückzuführen
ist.
EL TAJO DE RONDA
Dies ist das Bauwerk, welches als
Symbol der Stadt Ronda auf der ganzen Welt bekannt ist.
Es wurde von einem Architekten aus Aragón, D. Juan
Martín Aldehuela, erbaut, wobei er von verschiedenen Meistern
der Stadt unterstützt wurde, unter denen D. Juan Antonio
Díaz Machuca hervorzuheben ist.
Auf den Grundmauern einer anderen Brücke wurde dieses
Bauwerk 1751 begonnen und im Jahre 1793 fertiggestellt.
42 Jahre Bauzeit wurden investiert. Das Bauwerk ist 98 m
hoch und wurde vollständig aus Steinquadern erbaut.
Es besteht aus einem kleineren Bogen, auf dem sich der Hauptbogen
mit zwei kleineren Seitenbögen erhebt. Im mittleren
Teil der Brücke gibt es einen kleinen Raum, der früher
als Gefängnis genutzt wurde. Die Brücke, die früher
hier stand, wurde 1735 erbaut, verfügte nur über
einen einzigen Bogen und stand lediglich 5 Jahre.
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Stierkampfarena und Museo
Taurino
|
C/ Virgen de
la Paz, s/n Öffnungszeiten:
10.00 - 18.00 Uhr (Nov.-Feb.)
10.00 - 20.00 Uhr (Apr.-Sept.)
(die ganze Woche über geöffnet) |
Tel: 952
874132
Fax: 952 870379 |
| Eintritt:
Einzelticket: 5 €, Gruppen: 4 €, Schulen 3 € |
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Römische Brücke, Centro de Interpretación
|
Plaza de España,
s/n Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10.00 - 18.00 Uhr
Samstag, Sonntag und feiertags: 10.00 - 15.00 Uhr
|
Tel:
649 965338 |
| Eintritt:
2 €, Gruppen 1 € |
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Casa de D. Juan Bosco |
C/ Tenorio,
20 Öffnungszeiten: 9.00
- 18.00 Uhr (von 14.00 – 14.30 Uhr geschlossen)
(täglich geöffnet) |
Tel:
952 871683
Fax: 952 878669 |
| Eintritt:
Einzelticket: 1 €, Gruppen: 0,90 € |
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Palacio de Mondragón |
Plaza
de Mondragón Öffnungszeiten:
von Montag bis Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr
samstags, sonntags und feiertags 10.00 - 15.00 Uhr
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Tel: 952
878450 |
| Eintritt:
Einzelticket: 2 €, Gruppen: 1 € |
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Iglesia de Santa María La Mayor |
Pza. Duquesa
de Parcent Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00
Uhr
(täglich geöffnet) |
Tlf:
952 87 22 48 |
| Eintritt:
Einzelticket: 2 €, Gruppen: 1,50 € |
|
Iglesia Virgen de la Paz |
Pza. Beato
Diego Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 8.00 - 20.00 Uhr
samstags: 10.00 - 13.30 Uhr und 16.00 - 20.00 Uhr
sonntags: 10.00 - 13.00 Uhr und 16.00 - 19.00 Uhr |
Tlf:
952 871289 |
| Eintritt: frei |
|
Museo del Bandolero |
C/
Armiñan, 65 Öffnungszeiten: 10.30 - 20.30
Uhr (Frühling / Sommer)
10.30 - 19.00 Uhr (Herbst / Winter)
(täglich geöffnet) |
Tlf:
952 877785 |
| Eintritt:
2,70 € |
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Iglesia del Espíritu Santo |
Barrio de San
Francisco
C/ Espíritu Santo Öffnungszeiten:
von Montag bis Samstag:
10.00 - 13.30 Uhr und 15.30 - 18.00 Uhr
sonntags und feiertags geschlossen
|
Tlf:
952 874928 |
| Eintritt:
Einzelticket: 1 €, Gruppen: 0,60 € |
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Historisches Museum Lara |
Armiñán, 29
Öffnungszeiten:
11.00 - 19.00 Uhr (täglich geöffnet) |
Tlf: 952
871263 |
| Eintritt:
2,50 € |
|
Jagdmuseum |
Armiñán, 59
Öffnungszeiten:
11.00 - 19.00 Uhr (täglich geöffnet)
www.museodecaza.com |
Tlf: 952
877862 |
| Eintritt:
Einzelticket: 1,50 €, Gruppen: 1,20€ |
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Museum der Malerei Joaquín Peinado |
Plaza del
Gigante
Öffnungszeiten:
von Montag bis Samstag:
10.00 - 14.00 Uhr und 17.00 - 20.00 Uhr (Sommer)
Winter: 16.00 - 19.00 Uhr
samstags: 10.00 - 14.00 Uhr
sonntags und feiertags: 10.00 - 14.00 Uhr
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Tlf: 952
871585 |
| Eintritt:
3 €, Studenten: 0,90 € |
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Arabische Bäder |
C/ San Miguel
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10.00 - 14.00, 16.00 - 18.00 Uhr
samstags und sonntags: 10.00 - 15.00 Uhr |
Tlf: 677
54 57 15 |
| Eintritt:
2 € Erwachsene, 1 € Gruppen |
|
Casa del Rey Moro
(Jardines y Mina) |
Cuesta
de Santo Domingo, 17
Öffnungszeiten: 10.00 - 20.00 Uhr |
Tlf:
952 187200
Fax: 952 187300 |
| Eintritt:
4 €, 10% Preiserlass für Gruppen |
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Iglesia del Espíritu Santo |
Barrio
de San Francisco-C/ Espíritu Santo Öffnungszeiten:
von Montag bis Samstag: 10.00 - 13.30 Uhr und 16.00
- 19.00 Uhr |
Tlf:
952 874928 |
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Preise: Einzelticket 1 €, Gruppen 0,60 € |
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Virgen de la Cabeza
Iglesia Rupestre Mozárabe |
9. - 10. Jahrhundert n. Chr.
Ctra. De Algeciras, 2 km von Ronda entfernt
Öffnungszeiten:
Mo-Sa 10.30 - 14.00 Uhr
sonntags geschlossen |
Tlf: 649
365772 |
| Eintritt:
2 €, Gruppen 11 € |
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Acinipo (Ronda la Vieja)
Römische Ruinen |
Ctra. De Sevilla, 12 km von Ronda entfernt
Öffnungszeiten:
montags geschlossen
Dienstag bis Sonntag: 9.00 - 15.00 Uhr (Sommer),
9.00 - 16.30 Uhr (Winter) |
Tlf: 952
213640 630 429949 |
| Eintritt:
freier Eintritt |
| Cueva
de la Pileta |
in Benaoján, 22 km von Ronda entfernt
Öffnugnszeiten:
10.00 - 13.00 Uhr (Eintritt der letzten Gruppe)
16.00 - 17.00 Uhr (Eintritt der letzten Gruppe)
täglich geöffnet |
Tlf: 952
167343 |
| Eintritt:
bis 8 Personen: 6,50 €, ab 9 Personen: 6,01 € |
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